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The english translation will follow soon.

C H E R U B I M
Fernab von Adventmarktidylle und Christbaumklischees haben ALMA ein Programm entwickelt, das dennoch der „stillen Zeit” gewidmet ist. Weil es aus der Stille kommt, und in die Stille führt. Nach innen, sozusagen. Sie spielen auf alten Instrumenten und in alter Stimmung – ganz bewusst, und mit großer Freude. Was bedeutet das nun genau, „alte Stimmung”, werden sie sich vielleicht zurecht fragen?

Nun ja, der Kammerton wurde im Laufe der Zeit immer höher angesetzt. Das hat musikkulturelle Gründe, ästhetische Begleiterscheinungen und – zumindest für einen Teil der Menschheit – gesundheitliche Folgen. Und genau da lohnt es sich, genauer hinzuschauen, oder besser gesagt, hinzuhören. Man könnte sagen, wir leben in einer hochgepitchten Zeit, in der ein höher-schneller-lauter fast schon zur Norm geworden ist, an die wir uns weitgehend gewöhnt haben, oder zumindest zunehmend anpassen. Und auch das hat Folgen.

Warum also nicht ein paar Wochen im Jahr den gesamten Organismus einfach „umstimmen”? Die heiße Luft der gigantischen Weihnachtsindustrie einfach an uns vorüberströmen lassen, und ein paar Jahrhunderte in der Geschichte unserer Musik zurückspringen? Oder nach vor?

ALMA haben für dieses spezielle Programm in den Volkslied-Archiven nach unerhörten Liedern geforscht, sich von zeitgenössischer Musik und altem Klang inspirieren lassen. Sie haben komponiert und arrangiert, und ein einen Bogen gespannt, der jeglicher alltäglicher Anspannung entgegenwirken soll.

C H E R U B I M ist kein Unterhaltungsprogramm.
Es ist eine Einladung in die Stille.
Und wir möchten sie darauf hinweisen – es könnte gesundheitliche Auswirkungen haben. Allerdings ausschließlich positive.

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Booking Kontakt (AT & international):
diverted music
Christina Sanoll
t: +43 (0) 699 11 417 413
m: info@divertedmusic.at
w: www.divertedmusic.at

Booking Kontakt (DE):
LAVIOLA
Anja Hövelmann
t: +49 (0)341 215 85 48
t: +49 (0)174 736 84 28
m: anja@laviola.de
w: www.laviola.de




K A I R O S
„Der Augenblick ist jenes Zweideutige, darin Zeit und Ewigkeit einander berühren…”
[Søren Kierkegaard]

Der chorus sine nomine und ALMA haben sich das sich dem Thema des (nicht) genutzten Augenblicks verschrieben hat und bieten den Besucher*innen ein völlig neues Konzerterlebnis.
Das Publikum ist Teil der Performance. Und mehr noch: es gestaltet mit und bestimmt Anfang und Ende selbst. Wann, wenn nicht jetzt?

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Booking:
Daniela Wacha

m: daniela_wacha@yahoo.de
t: +43 664 / 4625698
www.chorussinenomine.at



U T O P I A

Wir alle tragen Sehnsüchte in uns. Immer. Sie begleiten uns ständig und führen uns doch nirgends hin, nirgendwo, ins Nirgendland. Dorthin, wo alle unsere Wünsche in Erfüllung gehen, zumindest für einen schönen Moment lang. Dort hüllen wir uns in Klänge, die unsere Sehnsucht stillen, Klänge von Arvo Pärt, Gustav Mahler, Johannes Brahms und Julia Lacherstorfer. Mit ihnen erschaffen wir uns eine musikalische Wolke, in die wir uns – für diesen einen schönen Moment lang – einhüllen, um dem Chorus sine nomine und ALMA zu lauschen, wie sie unsere Utopien in den schönsten Farben ausmalen.

UTOPIA ist ein 75minütiger roter Stimm-Faden durch diese Gedankenlandschaft und erzählt in vielen unterschiedlich klingenden Sprachen (isländisch, schwedisch, finnisch, französisch u.a.) unzählige Geschichten, die allesamt der Feder menschlicher Sehnsucht entstammen. Wo es möglich ist, wird der Raum eingebunden, es entsteht ein szenisch angehauchter Ablauf (das Publikum sollte erst am Ende klatschen), der die übertragenen Stimmungen auch mithilfe von Licht intensiviert. Es wird gleichzeitig gejodelt und ge“brahmst“. Stimmen, die man „so“ sonst nie zu hören bekommt, verbinden sich zu neuen Stimmen und lassen die Ohren der Zuhörenden größer werden. Rhythmus-Orgien und Frost-Klänge wechseln sich raffiniert ab mit gesprochenem Text und münden in das monumentale Urlicht von Gustav Mahler, arrangiert von Clytus Gottwald.
Julia Lacherstorfer ist nicht nur die erste Geige bei ALMA, sondern hier auch mit eigenen Kompositionen zu hören und zu sehen!

Diese erste Zusammenarbeit zwischen ALMA & Chorus sine nomine war ein großer Erfolg in Freistadt (Salzhof) und in Wien im Semperdepot, hier gab es sogar eine ausverkaufte Zusatzvorstellung!
1991 von Johannes Hiemetsberger gegründet, zählt der Chorus sine nomine zu den führenden Vokalensembles Österreichs. Er ist Gast bei namhaften Festivals und Veranstaltern im In- und Ausland. Zahlreiche erste Preise bei bedeutenden Chorwett-bewerben (EBU-Wettbewerb „Let the Peoples Sing“, Chorbewerb Spittal an der Drau, „Florilège Vocal de Tours“) sowie CD-Produktionen dokumentieren Qualität und Stellenwert des Herzensanliegens des Chorus sine nomine: vor allem die Pflege der a cappella Musik in ihrer gesamten Vielfalt.
Der Chorus sine nomine zeichnet sich durch seine eigens konzipierten teils szenischen Konzertformen wie „CRY“, „frost.“, „HAPPY BIRTHDAY!“, „The Power of Heaven“ oder „tuuli“ (ausgezeichnet mit dem Anerkennungspreis für Bühnenkunst 2011 des Landes Oberösterreich) aus.
2013 startete mit „Festino“ im Stift Melk eine Kammermusikreihe, bei der Albert Hosp das Publikum zu Vokalensemble-Auftritten an den schönsten Plätzen des Stifts geleitete, die im Februar 2015 in Wien fortgesetzt wurde.
Zeitgenössische Musik ist dem Chor ein Anliegen, deshalb vergibt er immer wieder Kompositionsaufträge an Komponisten wie Wolfgang Sauseng („Johannespassion“, „Totentanz“),
J. Peter Koene (Composer in Residence 2012/2013) und Gunnar Eriksson („A Human Credo“, 2013).

2016 feiert der Chorus sine nomine sein 25jähriges Bestehen.

UTOPIA sind:

  • Ransom (ALMA & CSN – comp. Julia Lacherstorfer)
  • Nordklang 1 (CSN & ALMA – arr. Gunnar Eriksson & Johannes Hiemetsberger)
  • Finska (ALMA – comp. Julia Lacherstorfer)
  • Pakkanen (CSN – comp. Soila Sariola)
  • Kaipaava (CSN – comp. Essi Wuorela / Jussi Chydenius)
  • What is Life (ALMA & CSN – comp. Ann-Sofi Söderqvist)
  • Wurzhorner Jodler (ALMA – arr. Julia Lacherstorfer ) & O Weisheit ( CSN – comp.Arvo Pärt)
  • Im Regent`s Park um 12 (ALMA – comp. Matteo Haitzmann)
  • Tröste mich wieder (CSN – comp. Johannes Brahms)
  • Wolfsfrau (ALMA & CSN – comp. Julia Lacherstorfer)
  • Nordklang 2 (CSN & ALMA – arr. Gunnar Eriksson & Johannes Hiemetsberger)
  • Urlicht (CSN – comp. Gustav Mahler/arr. Clytus Gottwald)
  • Tam Tam (ALMA + CSN – comp. Julia Lacherstorfer)

Gedichte von Giuseppe Ungaretti, Ingeborg Bachmann, HC Artmann